Interview mit Max Michels zur aktuellen Situation - wie können wir aktuell helfen

5 Fragen an Max Michels

von Andreas Nölting

Wie hart trifft der Corona-Virus Rehakliniken und ambulante Einrichtungen?

Wir befinden uns in einer Situation, die es noch nie gab. Jeder Tag ist anders, stellt uns vor neue Aufgaben. Der medizinische Fluss in Deutschland ist komplett unterbrochen. Die Versorgung der Patienten steht auf dem Spiel. Die Reha-Kliniken müssen zahlreiche Aufnahmen verschieben, um weitere Kapazitäten und freie Betten im Kampf gegen das Corona-Virus zu schaffen. Nur bereits begonnene medizinische Reha-Maßnahmen dürfen abgeschlossen werden oder Patienten, die direkt aus einem Akutkrankenhaus verlegt werden, können eine Maßnahme erhalten. Gruppentherapien führen zu einem erhöhten Ansteckungsrisiko. Aus diesem Grund fallen zahlreiche Therapien wie z.B. Kurse und Schulungen aus. 

Was leistet CASPAR Health konkret?

Wir bieten eine digitale Therapieplattform, die Menschen den einfachen Zugang zu einer medizinisch-therapeutischen Betreuung ermöglicht, damit Therapieerfolge nachhaltiger sichergestellt werden können. Mit Hilfe von CASPAR Health können medizinische Einrichtungen mit ihren Patienten Therapiemaßnahmen während des Krankenhaus- oder Rehabilitationsaufenthaltes und nach der Entlassung online durchführen. Die physische Interaktion wird auf diesem Weg umgangen und die Ansteckungsgefahr sinkt.

Wie helfen Sie in dieser außergewöhnlichen Situation?

Wir bieten allen Neukunden an, die digitale Therapie-Plattform zunächst kostenfrei zu nutzen. So können Kliniken ihre Patienten weiter digital betreuen, müssen ihr medizinisches Personal nicht der Gefahr einer Infizierung durch den Virus aussetzen und sichern den Weiterbetrieb der Kliniken und Praxen ab. Unsere Kunden erhalten vordefinierte Therapiepläne, die den Reha-Therapiestandards der Deutschen Rentenversicherung entsprechen. Bei Bedarf passen die Therapeuten diese Pläne dann patientenindividuell an. Die Patienten können auf dem Computer oder Handy Patientenschulungen, Gesundheitsbildung, Entspannungsübungen und Bewegungstherapie selbstständig durchführen und mit dem Therapeuten interagieren. So kann die Versorgung der Reha-Patienten in stationären und ambulanten Einrichtungen sichergestellt werden. 

Ist das der Durchbruch der Telemedizin?

Unbedingt. Gerade in diesen Zeiten zeigen sich die Vorteile von telemedizinischen Angeboten. Die Erbringung der medizinischen Leistung auf digitalem Weg ist die einzige Möglichkeit die Patientenversorgung sowie den Schutz des medizinischen Personals großflächig sicherzustellen. Dabei stechen die Lösungen heraus, die Ärzte, Therapeuten und Patienten einbinden und nicht nur eine reine Fitness- oder Wellbeing App sind.

Wie helfen Sie den Kliniken bei der Implementierung der Software?

Zur Erleichterung der Umsetzung bieten wir den Einrichtungen tägliche Webinare an. Wir erleben eine Flut an Neuanmeldungen, so dass wir eine interne Task-Force gebildet haben, um die große Nachfrage zu bewältigen und entsprechende Notfallpläne mit den Kliniken zu entwickeln. Wir reduzieren alle Barrieren, um unsere Plattform in diesem kritischen Moment möglichst vielen medizinischen Einrichtungen sofort zur Verfügung zu stellen; besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Wir haben alleine letzte Woche 50.000 neue Patienten auf unserer Plattform hinzugewonnen und die Zahl der mit uns verbundenen medizinischen Einrichtungen auf 220 (von insgesamt 1.300) nahezu verdoppelt.

 

CASPAR Health unterstützt Sie bei der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie. Mit nur drei Schritten können Sie die Patientenversorgung weiter aufrechterhalten und Ihr medizinisches Personal bestmöglich schützen.

Für Neukunden bieten wir ab sofort an, CASPAR Health ohne vertragliche Bindung bis zum 30.06.2020 KOSTENLOS zu nutzen.